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Warum Du keine Angst vorm Jobwechsel haben musst?

Aktualisiert: vor 2 Tagen

Ein Blog-Beitrag in der Serie: Stellenwechsel im Agribusiness – Wie das am besten angehen?

von Bettina Lichtenberg


Eine ehemalige Kollegin treffe ich mich immer mal wieder virtuell. Die Calls sind sehr nett, aber in der letzten Zeit ist sie zunehmend unzufrieden in ihrem Job.


Es gibt verschiedene Gründe dafür, vor allem aber stört sie, dass ihr Chef zwei Stellen nicht nachbesetzt. Dabei war das Team schon vorher nicht besonders groß.



Als ich sie fragte, ob sie sich denn schon mal beworben habe, druckste sie ein bisschen rum und erklärte mir dann ausführlich, warum sie keine Chance auf eine neue Stelle außerhalb der Firma habe.


Da war ich ganz schön erstaunt. Denn schließlich haben wir inzwischen einen ausgesprochenen Bewerbermarkt. 🤔


Aber es gibt natürlich immer Argumente, mit denen Du Dir einreden kannst, dass ein Jobwechsel für Dich funktionieren kann.


Stellst Du Dir mit diesen Argumenten selbst ein Bein?

  • Ich bin zu alt!

Sicher gibt es immer noch Personalabteilungen, die Vorbehalte haben, wenn sich Bewerber:innen über 40 oder 50 sich bewerben.


Aber deshalb brauchst Du nicht die Jahre bis zur Rente in einem Job verbringen, der Dir keine Freude mehr macht.


Tatsache ist, dass immer mehr Unternehmen auf das Know-how erfahrener Kräfte setzen. Und genau deshalb musst Du Dich nicht verstecken.


Klar, Du bist natürlich teurer als ein Berufsanfänger mit einem Bachelor-Abschluss. Aber Du bewirbst Dich ja auch nicht auf eine Anfängerstelle.


Mach Deine Bewerbung zu einer überzeugenden Eigenwerbung und stelle alle positiven Aspekte dar, die Du hast. Zum Beispiel mehr Flexibilität, Erfahrung und soziale Kompetenzen.


  • Es gibt immer Bewerber:innen, die besser sind!


Ja, irgendwo auf der Welt wird es wohl jemanden geben, der besser ist als Du. Na und?


Wenn Du weißt, was Du kannst, und Dir zutraust, diese interessante Stelle, die Dich reizt, zu erfüllen, dann solltest Du es unbedingt versuchen.


Auch wenn die Stellenausschreibung vielleicht Anforderungen hat, die Du (noch) nicht erfüllst.


Es ist selten, dass wirklich alles passt, denn es geht ja nicht nur um die fachlichen Kompetenzen, sondern auch um die persönlichen Kompetenzen und wie gut Du in die neue Firma und das entsprechende Team passt.


  • Was ist, wenn ich die Probezeit nicht überstehe?

Ein gewisses Risiko gehst Du natürlich ein, wenn Du den Job wechselst. Aber warum gehst Du davon aus, dass Du die Probezeit nicht überstehst?


Schließlich führst Du normalerweise in dem Bewerbungsprozess mehrere Gespräche mit Deiner neuen Führungskraft und solltest so auch ein gutes Gefühl haben, ob es inhaltlich und persönlich passt.


Und falls Du oder Deine neue Führungskraft während der Probezeit feststellen, dass es doch nicht richtig ist, dann ist Dein Lebenslauf noch lange nicht ruiniert.


Ganz wichtig: Die Probezeit ist für Dich und den Arbeitgeber. Getrennte Wege zu gehen ist keine Schande, sondern die Erkenntnis, das diese Stelle Dich leider nicht dauerhaft zufrieden macht.

Deine berufliche Laufbahn ist zu wichtig, um damit unzufrieden zu sein. Was auch immer Erfolg für Dich bedeutet – Du solltest Dich nicht selbst sabotieren. Denn wir neigen (fast) alle dazu, uns Stories zu erzählen, warum etwas nicht geht. Hör auf damit und trau Dich, großartig zu sein.

Fragen? Sprechen Sie uns an!


Stefano Pettinella | Pet Industry Lead | https://tinyurl.com/SPettinella

Michael Witt | Agribusiness Lead 'Crop' | https://tinyurl.com/MichaelWitt

Dr. Jochen Riebensahm | Agribusiness Lead ’Livestock & Technology’ | https://tinyurl.com/JRiebensahm

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